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Bei DKB abgelehnt – Was kann ich jetzt tun?

Sie wollten ein Konto bei der DKB Bank eröffnen und wurden abgelehnt. Jetzt stellen Sie sich berechtigterweise auch die Frage, warum Sie überhaupt abgelehnt wurden.

In diesem Betrag präsentiere ich Ihnen einige Gründe, welche bei der Ablehnung von der Deutschen Kreditbank eine Rolle gespielt haben könnten.

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Von der DKB als Kunde abgelehnt?

Es ist keine Seltenheit. Schon allein aufgrund der guten Konditionen probieren viele Kunden ein Konto bei der DKB zu eröffnen.

Da die DKB die Kosten für den internen Bearbeitungsprozess allerdings möglichst niedrig halten will, setzen sie auch einen automatisierten Bewertungsprozess ein.

Dieser funktioniert anhand von diversen Algorithmen, was auch manchmal dazu führen kann, dass potenzielle Kunden automatisch abgelehnt werden, obwohl diese womöglich komplett ungerechtfertigt ist.

 

Mögliche Ablehnungsgründe

Doch welche möglichen Ablehnungsgründe gibt es überhaupt?

 

Zu niedriges und/oder unregelmäßiges Einkommen:

Einer der möglichen Gründe ist, dass Sie schlichtweg ein zu niedriges Einkommen haben oder aufgrund Ihrer beruflichen Tätigkeit über ein unregelmäßiges Einkommen verfügen.

So kommt es durchaus vor, dass vor allem Selbstständigen die Eröffnung eines DKB Kontos verwehrt wird.

 

Alter und Beruf:

Die Ablehnung kann eventuell auch Ihrem Alter und/oder Beruf geschuldet sein. Gerade zu junge Personen ohne Beruf erhalten vermehrt eine Ablehnung.

 

Schlechte Schufa

Schon beim Antrag für ein DKB-Girokonto müssen Sie einer SCHUFA-Auskunft zustimmen. Die Schufa ist eine Aktiengesellschaft, welche die Bonität von Personen prüft.

Daher wird sie vor allem von Banken sehr gerne kontaktiert, um zu erfahren, wie es um die Bonität des jeweiligen Antragsstellers steht.

Jetzt kann es natürlich sein, dass diese Sie schlecht bewertet und Sie dadurch abgelehnt werden.

Eine schlechte Bewertung könnte auch unter anderem darauf beruhen, dass Sie beispielsweise Schulden oder etwa Zahlungsausfälle bei Ihren laufenden Krediten haben.

Darüber hinaus gibt es auch Ablehnungsgründe, die nicht direkt ersichtlich sind. So könnten Sie z. B. über zu viele Handyverträge oder Girokonten verfügen und deshalb bei der DKB angelehnt werden.

Aber nicht nur schlechte Daten stellen ein Problem für Sie dar. Auch wenn die Schufa schlichtweg einfach zu wenig Daten über Sie hat, kann das zu Problemen führen.

Beispiel: Denn es könnte ja hier zum Beispiel auch der Fall sein, dass Sie erst seit kurzem in Deutschland leben und ursprünglich aus dem Ausland kommen. In diesem Falle hat die Schufa einfach nicht genügend Daten über Ihre Person, sodass die Schufa entsprechend auch keine positive Bewertung über Sie erteilen kann.

Für mehr Informationen könnten Sie bei der Schufa eine Selbstauskunft einholen und so einsehen, ob es möglicherweise hieran lag.

 

Was kann ich jetzt tun?

Die erste Möglichkeit wäre, die Hotline der Deutschen Kreditbank anzurufen und das Gespräch mit einem internen Mitarbeiter zu suchen.

In einem Gespräch direkt mit einem Mitarbeiter könnten Sie im Glücksfall sogar eventuell erreichen, dass die DKB Sie doch als Kunde aufnimmt. Aber natürlich gibt es hierfür keine Garantie. Trotzdem ist ein Anruf beim Kundenservice in der Regel erstmal empfehlenswert.

 

Fazit

Mit einer Ablehnung von der DKB geht die Welt nicht unter. Es gibt noch zahlreiche weitere interessante Banken in Deutschland, welche ein Girokonto zu ähnlichen Konditionen anbieten.

Meinung: „Des Weiteren hat, nach den Informationen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin), grundsätzlich jeder Verbraucher, der sich rechtmäßig in der Europäischen Union aufhält, einen Anspruch auf ein Basiskonto. Für weiteres hierzu siehe den von mir zitierten Beitrag der Bafin und § 31 ZKG.“

 

Weiterführend:

 

Artikel-Stand 20.09.2022 und alle Angaben sind ohne Gewähr.

Alexander Deitner
Alexander Deitner
... ist Co-Founder der Marktwissen.net GbR. Er studiert derzeit Rechtswissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und ist Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung. Er networked und reist gerne und oft. Seine Erfahrungen aus der Praxis teilt er natürlich auch mit den Lesern von Marktwissen.

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