Auswandern nach Italien – Lohnt sich das Leben im beliebten Urlaubsland

Auswandern nach Italien

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Italien, damit verbinden die meisten „Dolce vita“, Weltkulturerbestätten (Die meisten Weltkulturerbestätte gibt es in Italien) und hervorragendes Essen. Aber Bella Italia hat noch wesentlich mehr attraktives zu bieten. Sowie hat es auch seine Schattenseiten und einiges was man beachten sollte.

Italien ist Mitglied der Europäischen Union und hat auch den Euro als Zahlungsmittel eingeführt. Des Weiteren ist es eine Industrienation und zählt zu den G7 bzw. G8 Staaten. Auch ist es NATO-Gründungsmitglied.

2019 wanderten ca. 2500 Deutsche nach Italien aus, aber auch rund 1000 kamen wieder zurück nach Deutschland. In Italien leben derzeit ca. 40.000 Deutsche und in der Region Südtirol ist Deutsch neben Italienisch Amtssprache. Sodass in etwa 70 Prozent der Südtiroler Deutsch sprechen bzw. einen deutschen Dialekt.

 

Länder-Übersicht: Italien

Steckbrief Italien (ITA)
Einwohnerzahl60,19 Millionen (Quelle Statista)
Fläche301.338 km²
Bevölkerungsdichte200 Einwohner pro km²
AmtsspracheItalienisch (sowie einzelne lokale Amtssprachen)
HauptstadtRom
WährungEuro (EUR)
ZeitzoneMEZ

 

Geografie und Landschaft

Italien liegt in Südeuropa. Es grenzt im Norden an die Schweiz und Österreich, im Nordosten an Slowenien und in Nordwesten an Frankreich. Daneben umschließt Italien die Zwergstaaten San Marino und Vatikanstadt.

Italien zeichnet sich durch seine zahlreichen Landschaften aus, von den schneebedeckten Alpen im Norden bis zu den Mittelmeer Stränden in Sizilien ist alles dabei. Ebenfalls besitzt Italien von Millionenstädten und Industriezentren wie Mailand, Rom, Turin, … bis zu kleinen Dörfern sehr viele unterschiedlich große Städte.

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© Marktwissen.net

Italien hat aus dem Weltall betrachtet die Form eines Stiefels. Dies kann man auch auf jeder Landkarte oder Globus sehen.

 

Rom – Die Ewige Stadt

Rom ist die Hauptstadt und größte Stadt Italiens und gilt nicht umsonst als ewige Stadt. Sie wurde um ca. 1000 vor Christus gegründet und war das Zentrum des Römischen Reiches. Heute leben etwa 2,84 Millionen Menschen in Rom (Quelle Statista) und in der Metropolregion Rom ca. 4,3 Millionen Menschen.

Die Bezeichnung „Ewige Stadt“ geht auf den römischen Dichter Tibull zurück. Nach ihm griff auch der römische Dichter Vergil die Bezeichnung auf und der Begriff etablierte sich. Der Begriff ist sehr passend für Rom, noch heute können hier zahlreiche historische Bauwerke bestaunt werden (z.B. Pantheon, Kolosseum, Forum Romanum, …). Wenn man in Rom ist, erlebt man sein einzigartiges Flair und es ist definitiv eine Stadt, die jeder in seinem Leben gesehen haben sollte. Allerdings sollten Sie sich für einen Besuch aus eigener Erfahrung vor allem Zeit nehmen. Wenn Sie die Stadt wirklich erleben wollen, dann sollten sie mindestens eine Woche, wenn es geht, noch mehr Zeit nehmen.

In Rom sind auch einige Staatsorgane von Italien ansässig, z.B. im Palazzo Montecitorio die Abgeordnetenkammer, im Palazzo Madama der Senat, im Palazzo della Consulta das Verfassungsgericht, und viele mehr.

 

Venedig – Die Stadt der Liebe und Gondeln

Venedig ist nicht nur für seinen Karneval und den unzähligen verzweigten Gässchen und den Gondeln bekannt. Auch hat es viel mehr als einen teuren Kaffee auf dem Markusplatz zu bieten. Venedig ist weltweit etwas Besonderes und Einzigartiges. Die Stadt der Gondeln kann auf eine sehr lange Geschichte zurückblicken.

Italien Auswandern Venedig
© Marktwissen.net

Es gibt keine andere Stadt auf der Welt, wie diese und die Atmosphäre ist einmalig. Ich selbst war in Venedig und es gilt als einer der schönsten Städte, die ich auf der Welt bis jetzt sehen dürfte.

Italien Auswandern Venedig 2
© Marktwissen.net

Das Gefühl durch die zahlreichen Gässchen zu spazieren oder am Markusplatz zu stehen ist einfach nur einmalig. Daneben gibt es hier auch noch eine sehr schöne Oper und den Dogenpalast zu besichtigen.

 

Toskana – Mit den Perlen Florenz und Pisa

Die Toskana ist eine Region in Italien und weltbekannt. Sie gilt als Heimat von sehr gutem Wein und malerischer Landschaft. Jährlich zieht es Tausende von Touristen hier her. In der Toskana liegen die Städte Florenz und Pisa. Pisa ist vor allem wegen des schiefen Turms von Pisa (Torre pendente di Pisa) bekannt. Aber es gibt auch viele andere schöne Orte in der Stadt.

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© Marktwissen.net

Durch Florenz fließt der Arno und es ist die Heimatstadt von Niccolò Machiavelli (Autor von u.a. „der Fürst“) und Michelangelo. Hier steht auch seine berühmte Statue aus Marmor „David“. Florenz ist meiner Meinung nach einer der schönsten Städte der Welt und sollte auf jeden Fall besucht werden.

 

Vor- und Nachteile einer Auswanderung nach Italien als Deutscher

 

Vorteile:

  • Kulturreichtum: Italien verfügt über eine reiche und riesige Kultur. Es gilt als eines der kulture Zentren der Welt. Vom Opernbesuch, über Museen und Kirchen finden sie vieles hier.
  • Familie: Allgemein ist in Italien die Familie besonders wichtig, insbesondere im Süden.
  • Landschaft, Natur und Fauna: Italien verfügt über eine reiche und einzigartige Landschaft, Natur und Fauna. Es ist die Heimat vieler Tierarten und von den schneebedeckten Bergen im Norden bis zu sonnigen Inseln im Süden ist alles dabei.
  • Geografische Lage: Italien liegt in Europa und verfügt über eine sehr gute geografische Lage. Von hier können Sie die Nachbarländer per Straße und Schiene erreichen. Sowie gibt es von den italienischen Flughäfen Flugziele in alle Welt.
  • Passendes Wetter: Wenn Sie das warme Klima bevorzugen, finden Sie vor allem in Süditalien den passenden Ort. Bevorzugen Sie eher Kälteres Klima, können Sie ganz im Norden z.B. Südtirol oder Aostatal einen passenden Ort finden.

 

Nachteile:

  • Sprachbarriere: Außerhalb Südtirols und den Touristengegenden wird meist kein Deutsch gesprochen.
  • Meist Niedrigere Gehälter: Die Bezahlung der Arbeit ist meist niedriger als in Deutschland, aber es gibt auch einige Ausnahmen. Es kommt immer darauf an was Sie beruflich machen wollen und welche Qualifikationen Sie mitbringen. So kann es auch durchaus sein, dass Sie eine Arbeit finden, die besser bezahlt wird als in Deutschland.
  • Bürokratie: Leider kann Italien in manchen Bereichen ein bürokratisches Land sein.

 

Deutschsprachige Minderheit in Italien

In Italien lebt eine große deutschsprachige Minderheit, vor allem in Südtirol. Dort ist Deutsch neben dem Italienischen auch Amtssprache. Das liegt daran, dass Südtirol bis zum ersten Weltkrieg zu Österreich gehört hat. Daneben gibt es auch viele deutsche Rentner und Italiener die Deutsch gelernt haben in Italien. Daher ist es empfehlenswert, vor dem Auswandern die Augen nach einer deutschsprachigen Community aufzuhalten. Denn dies kann den Ankommens Prozess erleichtern und es tut auf Dauer auch gut, ab und zu sich in seiner Muttersprache zu unterhalten und auszutauschen.

 

Wissenswertes zu Italien

  • Mit 55 Weltkulturerbestätten teilt sich Italien mit China den ersten Platz auf der Rangliste mit den meisten UNESCO-Weltkulturstätten (Quelle Statista). Weltkulturerbestätte in Italien sind unter anderem Venedig und seine Lagune, Piazza del Duomo in Pisa, Amalfiküste, … .
  • Italien ist weltweit bekannt für seinen Fashion Style. Gerade ein Besuch in der inoffiziellen Modehauptstadt Italiens/der Welt Mailand ist ein Muss für jeden Modeliebhaber. Eine oder mehrere Modeschauen bieten sich bei der Reise auch an.
  • Wenn Sie einen „Caffè” in Italien bestellen, erhalten Sie meistens einen Espresso.
  • Italienischer Wein genießt weltweit eine große Beliebtheit. Daher bietet es sich bei der nächsten Italienreise für Weinliebhaber an, auch ein Weingut z.B. in der Toskana oder den Abruzzen zu besuchen und dabei ein Weintasting zu machen.
  • Viele wichtige Entdecker der neuen Welt waren Italiener z.B. Marco Polo, Amerigo Vespucci, Christoph Kolumbus.
  • Italien ist die Heimat von Ferrari, Lamborghini, Maserati und Alfa Romeo. Einzigartige Autos besonders für die Emotionen. Gerade die Autoliebhaber sollten über die Idee nachdenken, eines dieser Autos zu mieten und ein paar Runden z.B. auf der Rennstrecke Autodromo Nazionale di Monza bei Mailand zu drehen. Es werden definitiv unvergessliche Momente.
  • Rom liegt nördlicher als New York.
  • Italiener gestikulieren sehr gerne und oft.
  • Ein Muss für jede Italienreise ist der Besuch einer Gastronomie. Dort sollten sie unter anderem eine Pizza essen. Denn die Pizza kommt ursprünglich aus Italien und schmeckt mir nach eigener Erfahrung dort unter anderem besonders gut. Aber es gibt noch viele weitere leckere Besonderheiten der Italienischen Küche wie: Gnocchi, Bruschetta, Acquacotta, Cacciucco, … . Ein Italienbesuch ist definitiv etwas für den Magen.

 

Studieren in Italien

Italien ist für deutsche Studenten ein beliebtes Aufenthaltsziel. Immer wieder zieht es einige z.B. im Rahmen des Erasmus+ Programms nach Italien. Einige entscheiden sich sogar dafür komplett in Italien zu studieren. Voraussetzung hierfür sind oft Italienisch Kenntnisse auf ein bestimmtes Sprachniveau. Diese lassen sich oft mit einem Sprachzertifikat nachweisen. Für Italienisch gibt es unter anderem folgende Sprachzertifikate:

– CELI

– CILS

– TELC

– DELI

– …

Wichtig: informieren Sie sich bitte rechtzeitig, welches Sprachzertifikat von der Wunschuniversität verlangt wird und wo Sie dieses Zertifikat ablegen können.

In Italien gibt es sehr viele Universitäten, ein paar folgend aufgezählt:

– Universität La Sapienza Rom (Sapienza – Università di Roma)

– Universität Perugia (Università degli Studi di Perugia)

– Universität Venedig (Università Ca’ Foscari di Venezia)

– …

Des Weiteren denken Sie auch an eventuell erforderliche Versicherungen für den Notfall und speichern Sie sich die wichtigsten Notfallnummern in Italien, für Polizei, Feuerwehr, Krankenwagen, … in ihrem Handy ab. Da es im Notfall auf jede Sekunde ankommt.

 

Italien für Unternehmen und Unternehmer

Italien ist auch für einige Unternehmen und Unternehmer attraktiv. Italien ist EU-Mitglied und verfügt wie auch andere westliche Industriestaaten, über eine ausgebaute Infrastruktur von Autobahnen, Flughäfen, Häfen, … .

In Italien haben auch einige große Unternehmen ihren Sitz wie: Fiat-Gruppe, Unicredit Group oder der Stromversorger Enel.

 

Als Rentner nach Italien auswandern

Immer wieder wandern einige deutsche Rentner, aufgrund mehrerer Gründe z.B. der malerischen italienischen Landschaft, dem Klima, oder meist niedrigeren Lebensunterhaltungskosten, nach Italien aus. Die deutsche Rente kann auch im Ausland bezogen werden, für weiteres müssen Sie sich bei der zuständigen Behörde informieren. Auf jeden Fall ist es grundsätzlich empfehlenswert, bevor man nach Italien auswandert, den gewünschten Zielort als Tourist zu besuchen, um einen eigenen Eindruck zu erhalten.

 

Visum und Einreise – Italien

Als EU-Bürger ist es möglich, aufgrund der Personenfreizügigkeit der Europäischen Union, mit einem gültigen Pass und/oder Personalausweis für bis zu 90 Tage nach Italien einzureisen.

Für längere Aufenthalte, oder die Aufnahme von Arbeit, muss man sich an die zuständigen italienischen Behörden wenden.

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Weitere und genauere Informationen hierzu kann man bei den zuständigen italienischen Behörden erfragen. (Siehe unter anderem Kontaktdaten italienische Botschaft in Berlin). Des Weiteren müssen eventuell existierende besondere Regelungen bzgl. der Corona Pandemie beachtet werden. Daher informieren sie sich bitte regelmäßig auf den offiziellen Seiten der italienischen Behörden.

 

Sprache

Die offizielle Amtssprache ist zwar Italienisch, aber daneben existieren mehrere lokale Amtssprachen: Deutsch, Französisch, Ladinisch, Slowenisch.

Des Weiteren besitzt ähnlich wie in Deutschland, jede italienische Region ihren eigenen Dialekt. Dieser ist meist so extrem unterschiedlich, dass z.B. ein Norditaliener aus Turin seinen Landsmann aus Sizilien nicht versteht, wenn dieser auf Sizilianisch spricht. Das bedeutet für den Italienisch Lerner, dass wenn man Italienisch gemeistert hat, man nur Teile des Landes versteht. Außer natürlich es wird das offizielle Italienisch gesprochen, was jeder Italiener in der Schule lernt. Oder man lernt dann zusätzlich die jeweiligen Dialekte.

Das offizielle Italienisch kommt vom florentinischen Dialekt und hat sich im Zuge der italienischen nationalen Einigung durchgesetzt.

Es ist sehr empfehlenswert, wenn man länger in Italien leben will, Italienisch zu erlernen. Dadurch kann man viel besser die Kultur verstehen und es erleichtert erheblich den Alltag. Daneben ist Italienisch eine der schönsten Sprachen auf der Welt. Nicht umsonst gilt sie auch bei vielen als Sprache der Liebe und Romantik.

Wenn man bereits eine andere Romanische Sprache (z.B. Latein, Spanisch, Portugiesisch, …) beherrscht, fällt es auch einem leichter Italienisch zu lernen. Die Sprache selbst kann entweder durch Eigenarbeit mit italienisch Lehrbücher/Arbeitshefte erfolgen und/oder im Rahmen eines Sprachkurses z.B. bei der örtlichen Volkshochschule oder an der Uni. Auch gibt es mittlerweile einige Sprachlernapps bei denen man bequem im eigenen Tempo die Sprache erlernen kann. Daneben gibt es in Italien einige Italienischsprachschulen, sodass man die Sprache auch direkt vor Ort erlernen kann. Dies ist oft teurer, aber dafür auch oft effizienter. Was viele nicht wissen, es gibt in Deutschland die Möglichkeit des Bildungsurlaubs, sodass der Auslandssprachaufenthalt auch hierüber erfolgen kann. Aber für weiteres muss man sich beim Arbeitgeber oder den zuständigen Stellen im eigenen Bundesland erkundigen. Des Weiteren gibt es weltweit viele Leute, insbesondere Auswanderer und Nachkommen von italienischen Auswanderern, die Italienisch sprechen. Hier helfen Italienisch Kenntnisse sehr weiter.

Abschließend kann ich aus eigener Erfahrung sagen, Italienisch lernen lohnt sich definitiv! Sei es auch nur, dass man beim Lieblingsitaliener eine Pizza auf Italienisch bestellt oder auch oft beruflich, da es oft gut im Lebenslauf beim zukünftigen Arbeitgeber ankommt.

 

Geschichte Italiens

Das heutige demokratische Italien gibt es erst seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs und in seinen heutigen Grenzen mit der Gebietsaufteilung 1954 (bzw. 1975 mit dem Vertrag von Osimo) zwischen Jugoslawien und Italien, wo Triest und Teile der Umgebung an Italien fielen (Quelle Wikipedia). Allerdings reicht die Wurzel Italiens tausende Jahre zurück und enthält unter anderem das Römische Reich.

Es fing vor tausenden Jahren mit der Besiedlung der italienischen Halbinsel mit den Etruskern und anderen Völkern an. Im 4. Jahrhundert vor Christus begann dann der Aufstieg des Römischen Reiches und damit der erste Vorgänger eines italienischen Staates. Mit der Eroberung Roms durch die Goten bzw. spätestens mit der Absetzung des weströmischen Kaisers Romulus 476 nach Christus, zerfiel das Weströmische Reich und es entstanden an seiner Stelle viele italienische Kleinstaaten, ähnlich den vielen Kleinststaaten in Deutschland. Auch gab es darunter den Kirchenstaat, der wesentlich größer war als der Vatikan heute. Nach mehreren Jahrhunderten Kleinstaaterei und zahlreichen Kriegen unter den einzelnen Staaten, kam es schließlich in Folge der Unabhängigkeitsbewegungen und Einheitskriege im 19. Jahrhundert zu der Einigung Italiens. Das Königreich Italien wurde 1861 ausgerufen, indem der sardische König Viktor Emanuel II. zum König vom Königreich Italien wurde.

In den Jahren 1876 bis 1915 kam es zu Massenauswanderungen aus Italien. Viele Italiener zog es insbesondere in die Vereinigten Staaten und nach Argentinien. Daher haben viele Amerikaner und Argentiner italienische Vorfahren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte das Königreich Italien am Ende auf Seiten der Entente gegen Deutschland und Österreich-Ungarn. Der Krieg endete mit dem Sieg und Gewinn neuer Territorien. So kam 1919 Südtirol von österreichischer Herrschaft zu Italien. Noch heute wird in Südtirol neben dem Italienischen, aufgrund der großen deutschen/österreichischen Minderheit, auch deutsch gesprochen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg gelang 1922 der Faschist Benito Mussolini an die Macht und Italien trat im Zweiten Weltkrieg anfangs auf Seiten von Deutschland und Japan in den Krieg ein. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam es zu einem Referendum am 2. Juni 1946, wo die Italiener sich mehrheitlich für die Abschaffung der Monarchie und der Einführung der Republik entschieden.

Die neue Republik war vor allem in ihren ersten Jahren durch einen inneren Konflikt zwischen Christdemokraten (Democrazia Christiana) und Kommunisten (Partito Comunista Italiano) geprägt. Italien gehörte zu den Mitbegründern der EU-Vorgänger Organisation „Europäische Wirtschaftsgemeinschaft“ und der NATO. Im Zuge des Deutschen Wirtschaftswunders wanderten auch einige Italiener nach Deutschland aus. Ähnlich wie in Deutschland gab es in den 70er und 80er Jahren in Italien Anschläge von linksextremen Terroristen, in Deutschland von der RAF und in Italien von den Roten Brigaden. Diese Jahren gelten daher auch als „anni di piombo“ bleierne Jahre. Die anschließenden 90er Jahren gelten als Zeit der Privatisierung und des Zerfall von den etablierten Parteien. So zerfiel die damals größte italienische Christdemokratische Volkspartei Democrazia Christiana infolge von mehreren Korruptionsprozessen auseinander und löste sich auf. Aus ihr gingen mehrere Nachfolgeparteien hervor.

1999 bzw. 2002 als Bargeld, wurde in Italien der Euro eingeführt. Dies löst heute noch, sowohl in Italien als auch in Deutschland, viele Diskussionen aus, ob es eine richtige Entscheidung war.

Italien wurde 2008 in der Finanzkrise und 2020/2021 in der Corona-Pandemie hart getroffen. Am 13.02.2021 wurde Mario Draghi Ministerpräsident in Italien, unterstützt von verschiedenen Parteien.

 

Nützliche Adressen

Anbei befindet sich die Kontaktadresse der italienischen Botschaft in Berlin: Stand 29.07.2021 nach der italienischen Botschaft.

 

Botschaft von Italien in Berlin

Hiroshimastr. 1 – 10785 Berlin
Tel.: +49 (0)30 25440-0
Fax: +49 (0)30 25440-116

Des Weiteren könnte auch die Deutsch-Italienische Handelskammer (AHK) für Sie interessant sein. Anbei die Kontaktadresse, Stand 29.07.2021 nach der AHK Italien.

 

Deutsch-Italienische Industrie- und Handelskammer (AHK Italien)

Via Gustavo Fara 26                                                                                                                             20124 – Mailand – Italien                                                                                                                            E-Mail: info(at)ahk.it
Tel: +39 02 679131
Fax: +39 02 66980964

Sowie die Kontaktadresse der deutschen Botschaft in Italien.

Kontaktadresse der Deutschen Botschaft in Italien: Stand 29.07.2021 nach der deutschen Botschaft.

 

Deutsche Botschaft in Rom

Anschrift: Via San Martino della Battaglia 4 – 00185 Rom

Telefon: +39 06 49213 1

E-Mail: [email protected]

Hinweis in eigener Sache: Die genannten Kontaktdaten, Adressen sowie die verlinkten Websites o. Ä. wurden zuletzt am 29.07.2021 aktualisiert. Wir erheben diesbezüglich keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

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