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Bareinzahlung auf fremdes Konto – so wird es gemacht

Bargeld auf das eigene Girokonto einzuzahlen, ist in der Regel sehr simpel und schnell bei der Hausbank möglich.

Hierfür fallen in der Regel weder Gebühren an, noch ist eine Identitätsprüfung nötig.

Muss Bargeld auf ein fremdes Konto, also bei einer Fremdbank, eingezahlt werden, sieht das schon ganz anders aus.

In diesem Artikel sehen wir uns an, ob die Einzahlung bei Fremdbanken überhaupt möglich ist und wenn ja, unter welchen Bedingungen. Außerdem nennen wir Ihnen auch die Vor- und Nachteile.

 

Gründe dafür, Geld auf ein fremdes Konto einzuzahlen

Weshalb sollte man überhaupt Geld auf ein fremdes Konto einzahlen? Dafür kann es mehrere Gründe geben.

Mögliche Gründe für eine Bareinzahlung auf eine fremde Bank
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Es gibt natürlich auch heute noch Personen, die kein eigenes Girokonto haben. Sie haben möglicherweise eine schlechte Bonität und werden daher als Kunde für ein Girokonto ohne Kontoführungsgebühren bei Banken abgelehnt.

Muss in einem solchen Fall dennoch eine Überweisung getätigt werden, müssen sie auf ein fremdes Konto zurückgreifen und Geld überweisen und eben Bargeld einzahlen.

Alternativ können Girokonten auch vorübergehend gesperrt sein, wenn keine Deckung vorliegt.

Eine Bareinzahlung wäre dann die schnellste Möglichkeit, um das Konto zu entsperren. Die Bareinzahlung würde obendrein ermöglichen, dass gewisse Beträge nicht auf den Kontoauszügen ersichtlich werden.

Und letztlich kann es auch einfach sein, dass man Angehörigen oder Freunden schnellstmöglich Geld zur Verfügung stellen möchte und eine Überweisung zu lange dauern würde.

 

Ist es überhaupt möglich, Bargeld auf eine Fremdbank einzuzahlen?

Grundsätzlich ist es bei einigen Banken definitiv möglich, Bargeld auf ein fremdes Konto einzuzahlen.

Es ist jedoch damit zu rechnen, dass hohe Gebühren anfallen, schließlich geht mit diesem Vorgang ein gewisser Arbeitsaufwand einher.

Ist es überhaupt möglich, Bargeld auf eine Fremdbank einzuzahlen?
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Je nach Einzahlsumme ist es sogar erforderlich, gemäß dem Geldwäschegesetz ein Ausweisdokument vorzuweisen, um sich zu identifizieren und den Vorgang abzuschließen.

Ab welchem Betrag eine Bank den Ausweis verlangt, ist immer unterschiedlich. Oft sind 1.000 Euro eine beliebte Grenze.

Die Möglichkeit einer Einzahlung auf ein fremdes Konto besteht unter anderem bei der Postbank, bei der Sparkasse (nicht in allen Filialen) und bei der Volksbank.

Sowohl die Commerzbank als auch die Deutsche Bank stellen diese Dienstleistung nicht mehr zur Verfügung.

Allerdings arbeiten nicht alle Direktbanken in dieser Hinsicht mit Filialbanken zusammen, sodass Sie sich individuell erkundigen sollten, ob eine Einzahlung auf das gewünschte Konto überhaupt möglich ist.

Wichtig zu wissen ist auch, dass bei vielen Banken nur Banknoten und keine Münzen eingezahlt werden können.

 

Wie erfolgt die Einzahlung auf ein Fremdkonto?

Die Einzahlung von Bargeld bei einer fremden Bank ist kein komplizierter Vorgang.

Sie müssen bei der Bank Ihrer Wahl lediglich einen sogenannten Zahlschein ausfüllen.

Wie erfolgt die Einzahlung Fremdkonto?
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Auf diesem Formular geben Sie den Empfängernamen, die IBAN sowie die BIC, einen Verwendungszweck und natürlich den gewünschten Betrag an. Anschließend wird die Fremdbank die Einzahlung für Sie verbuchen.

Denken Sie daran, vorab die Konditionen der Banken zu vergleichen, bei denen eine Einzahlung auf ein fremdes Konto infrage kommt.

So können Sie letztlich die Bank mit den geringsten Gebühren nutzen. Da Sie jedoch bei allen Banken Gebühren entrichten müssen, ist dies vor Ort der nächste Schritt nach dem Durchführen der Einzahlung.

 

Was sind die Vor- und Nachteile einer Einzahlung auf ein Fremdkonto?

Der größte Vorteil ist sicherlich, dass es nicht nötig ist, die Bank des Empfängers aufzusuchen, um die Einzahlung vorzunehmen.

Gerade bei Banken im Ausland besteht diese Möglichkeit natürlich nicht.

Die Einzahlung selbst ist zudem sehr simpel und schnell durchführbar. Der Betrag steht auf dem Empfängerkonto binnen kurzer Zeit zur Verfügung.

Nachteile wiederum sind natürlich die hohen Gebühren. Tatsächlich können diese je nach Bank und Einzahlungsbetrag bei bis zu 15 Euro liegen.

In einigen Fällen wird sogar ein bestimmter Prozentsatz des eingezahlten Geldes als Gebühr abgezogen.

Des Weiteren müssen Sie persönlich in einer Bankfiliale erscheinen, die diese Funktion anbietet.

Gerade da Banken immer mehr mit Personal besetzte Bankschalter abbauen, kann es vorkommen, dass Sie hierfür einiges Fahrtzeit auf sich nehmen müssen.

 

Fazit – Geld auf eine fremde Bank einzahlen ist möglich

Grundsätzlich stellt es kein großes Problem dar, Bargeld bei einer fremden Bank einzuzahlen.

Je nach Bank werden jedoch recht hohe Gebühren erhoben, die man bereit sein muss, zu zahlen.

Daher lohnt es sich, die Konditionen der Banken aufmerksam zu vergleichen, um vergleichsweise günstig Geld einzuzahlen.

Trotz anfallender Gebühren ist es auf jeden Fall eine praktische Möglichkeit, Geld auf fremde Konten einzuzahlen.

Schließlich kann es immer mal wieder nötig sein, in kurzer Zeit ein Konto zu decken, bei nicht vorhandenem Girokonto Überweisungen zu ermöglichen oder jemandem Geld zur Verfügung zu stellen.

So entfällt die Anfahrt zu der Bank des Empfängers sowie damit einhergehender Zeitaufwand.

Des Weiteren ist man auch zeitlich flexibler, man muss sich nur nach den Öffnungszeiten der Bank richten.

 

Weiterführend:

 

Hinweis: Alle Angaben zu den Konditionen der Angebote in diesem Artikel sind ohne Gewähr. Die Konditionen können sich im Einzelfall nach der Veröffentlichung des Beitrags ggf. geändert haben.

Jessica Groß
Jessica Groß
Jessica ist selbstständige Autorin und virtuelle Assistentin. Das Recherchieren und Schreiben von informativen und gut verständlichen Beiträgen ist ihre große Leidenschaft. Sie ist seit 2021 bei Marktwissen mit im Team und spezialisiert sich primär auf die Themen Selbstständigkeit, Bewerbung und Karrieretipps.

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