PowerPoint Selbstpräsentation für Vorstellungsgespräch Bewerbung

Sie haben den ersten Schritt Richtung Traum-Job gemeistert und wurden zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch eingeladen.

Wie es in solchen Gesprächen üblich ist, löchern die Personaler Sie mit Fragen, um sich ein möglichst gutes Bild von Ihnen zu verschaffen.

 

PowerPoint-Selbstpräsentation: Wieso und wann?

Vielen Bewerbern fällt die Selbstpräsentation eher schwer – Nervosität verursacht ein unangenehmes und unsicheres Gefühl.

Die Vorstellung, mehrere Minuten am Stück über sich zu erzählen, kann Angst machen.

Mit einer PowerPoint-Selbstpräsentation können Sie sich intensiver auf das Gespräch vorbereiten.

PowerPoint-Selbstpräsentation Wieso und wann?
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Stellen Sie sich im Voraus vor, was die Personaler vermutlich von Ihnen wissen wollen und füllen Sie dementsprechend Ihre Präsentation.

Es ergibt durchaus Sinn, eine richtige Präsentation, zum Beispiel in PowerPoint, zu erstellen.

Üben Sie die Präsentation vor Freunden, Bekannten oder Ihrer Familie und hören Sie sich deren Kritik und Meinung dazu an.

Die Vorstellung zu üben, wird dazu beitragen, dass Sie freier vor fremden Menschen sprechen und sich deutlich wohler beim Reden fühlen.

Speichern Sie die PowerPoint-Selbstpräsentation auf einem USB-Stick ab – eventuell dürfen Sie die Präsentation im Vorstellungsgespräch auf einem Laptop öffnen.

Möglich wäre auch, dass Sie Ihr eigenes Tablet oder Ihren eigenen Laptop mitbringen, um die Präsentation mit Ihren vorgefertigten Folien zu halten.

Denkbar ist ebenfalls, ein vorhandenes Flipchart für ein paar Grafiken zu nutzen – hier entfällt allerdings die Nutzung von PowerPoint.

Alternativ dient die PowerPoint-Vorlage als Leitfaden. Dieser gibt Ihnen Sicherheit und Inspiration, worüber Sie reden können.

Das bedeutet, sobald die Personaler Sie bitten, etwas über sich zu erzählen und wieso Sie für das Unternehmen arbeiten wollen, sind Sie bestens vorbereitet.

 

Wann ist der Zeitpunkt für die Selbstpräsentation?

In den meisten Vorstellungsgesprächen werden die Personaler Sie bitten, etwas zu Ihrer Person zu erzählen und zu den Beweggründen, sich für ausgerechnet dieses Unternehmen zu bewerben.

Zeitpunkt Selbstpräsentation
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Auf die Frage Warum dieses Unternehmen? sollten Sie die passenden Antworten parat haben.

Für gewöhnlich läuft ein Vorstellungsgespräch so ab:

  1. Smalltalk
  2. Arbeitgebervorstellung (oder 3.)
  3. Selbstpräsentation (oder 2.)
  4. Fragerunde

In der Regel dürfen sich die eingeladenen Bewerber nach Betreten des Raumes erst einmal setzen. Es folgt ein simpler Austausch an Informationen.

Personaler wissen natürlich, wie viel Nervosität ein solches Gespräch für Bewerber bedeuten kann.

Mit dem Smalltalk am Anfang soll die Stimmung etwas gelockert werden. Beispielsweise werden Sie gefragt, ob Sie eine gute Anreise zum Unternehmen hatten.

Der zweite beziehungsweise dritte Schritt im Vorstellungsgespräch kann variieren. Entweder die Personaler stellen sich vor und erzählen über sich und das Unternehmen oder aber Sie werden gebeten, mit Ihrer Vorstellung anzufangen.

Sofern es nicht als zweiter Schritt geschehen ist, steht nun Ihre Selbstpräsentation an. Die Personaler können Sie nun live erleben und schauen, inwieweit Ihre Bewerbungsunterlagen mit der Realität übereinstimmen.

Unter anderem nennen Sie Fakten zu Ihrer Person und werden sich den Bewerbungsfragen der Personaler stellen.

Nehmen Sie die eigene Vorstellung als Möglichkeit wahr, Werbung für sich zu machen. Selbstverständlich sollten Sie nicht arrogant wirken, aber präsentieren Sie sich von Ihrer besten Seite.

Immerhin dient das Gespräch als erster Eindruck – geben Sie den Personalern einen Vorgeschmack auf Ihre Persönlichkeit und Arbeitsweise.

Im Anschluss an Ihre Selbstpräsentation findet sich für gewöhnlich noch Zeit für eine kleine Fragerunde.

Sie werden gefragt, ob Sie noch irgendetwas wissen wollen. Falls keine offenen Fragen mehr bestehen, neigt sich das Gespräch an diesem Punkt langsam dem Ende zu.

 

Auf die richtige Vorbereitung kommt es an

Dass die richtige Vorbereitung für Ihre Selbstpräsentation wichtig ist, steht außer Frage.

Geben Sie sich selbst die Chance, optimal für jede Situation im Vorstellungsgespräch gewappnet zu sein und bereiten Sie sich entsprechend vor.

 

Was gehört in eine PowerPoint-Selbstpräsentation rein?

Damit Sie alle wichtigen Angaben in Ihre Selbstpräsentation aufnehmen, nennen Sie Folgendes:

  • Persönliche Angaben: Name, Alter, Wohnort (Angaben zur Herkunft/Staatsangehörigkeit sind mittlerweile veraltet)
  • Berufliche Bildung: Ausbildung und/oder Studium
  • Qualifikationen: Seminare, Zertifikate oder andere Spezialisierungen
  • Beruflicher Werdegang: Berufserfahrung, letzte Tätigkeit
  • Persönliche Interessen: Hobbys, Freizeitaktivitäten
  • Motivation für die Stelle: Wieso dieser Job? Wieso dieses Unternehmen?

Zählen Sie ein paar Informationen zu Ihrer Person auf – wie heißen Sie, wie alt sind Sie und wo wohnen Sie?

Stellen Sie sich als Mensch, nicht als Arbeitnehmer, in ein paar kurzen Sätzen erst einmal vernünftig vor.

Kommen Sie auf Ihre berufliche Ausbildung zu sprechen. Beschreiben Sie Ihre Ausbildung und/oder Ihr Studium – wieso gerade diese Ausbildung/dieses Studium? Wie kam das und was konnten Sie mitnehmen?

Was gehört in eine PowerPoint-Selbstpräsentation rein - Liste
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Haben Sie nach der Ausbildung/nach dem Studium weitere Qualifikationen erhalten, beispielsweise Seminare besucht oder Zertifikate bekommen?

Falls ja: Beschreiben Sie kurz und knapp, worum es ging und wieso Sie die Qualifikation für interessant empfunden haben.

Natürlich finden es die Personaler interessant, welchen beruflichen Werdegang Sie eingeschlagen haben.

Zwar haben sie Ihre Bewerbungsunterlagen gesichtet, doch es persönlich noch einmal zu beschreiben, ist sinnvoll. Knüpfen Sie Verbindungen zwischen Ihrer Selbstpräsentation und Ihrem Lebenslauf.

Außerdem können Sie über Ihre persönlichen Interessen sprechen. So verschaffen Sie den Personalern einen etwas intimeren Einblick in Ihr Privatleben, wodurch Sie Sympathien wecken können.

Geben Sie Ihrem Gegenüber so noch besser die Chance, Sie kennenzulernen und authentisch einzuschätzen.

Ihre Motivation für den ausgeschriebenen Job, auf den Sie sich beworben haben, in aller Deutlichkeit klarzumachen, darf ebenfalls nicht fehlen.

 

PowerPoint-Selbstpräsentation: Das gibt es zu beachten

Vor anderen mit seinen Leistungen und Erfolgen zu prahlen, finden vermutlich die meisten eher unangenehm.

Aus Angst, überheblich oder arrogant rüberzukommen, setzen viel zu viele Bewerber auf falsche Bescheidenheit.

Kennen Sie Ihre Stärken! Veranschaulichen Sie dem Personaler, wieso gerade Sie perfekt für den Job geeignet sind!

Seien Sie stolz auf Ihre Leistungen und zeigen Sie Ihrem Gegenüber, welche Bereicherung Sie für das Unternehmen darstellen.

 

Das Vorstellungsgespräch souverän meistern

Um im Vorstellungsgespräch zu überzeugen, müssen Sie einige Aspekte beachten. Schließlich wollen Sie diesen Job und sollten daher mit möglichst allem punkten.

Unter anderem spielt das Aussehen beziehungsweise das äußere Erscheinungsbild eine wichtige Rolle, etwa welche Frisur Sie für das Gespräch tragen.

Zudem ist eine deutliche Aussprache wichtig. Durch diese wirken Sie selbstbewusster.

Wenn Sie sich selbst nicht überzeugen können, wird es bei anderen umso schwieriger sein. Seien Sie daher selbstbewusst!

Tipps für eine überzeugende Selbstpräsentation:

  • Stehen Sie gerade und aufrecht. Dadurch vermitteln Sie ein gutes Selbstbewusstsein.
  • Gestikulieren Sie mit Ihren Händen und Armen. Hauchen Sie Ihrer Präsentation Leben ein.
  • Nehmen Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber auf, um anwesend und aufmerksam zu wirken. Vermeiden Sie es jedoch, zu starren.
  • Lächeln Sie – auch wenn Sie nervös sind. Mit einem Lächeln lässt sich alles besser verkaufen. Außerdem vermittelt es den Eindruck, dass Sie Spaß an dem Gespräch haben.

 

Sinnvolle Reihenfolge für Ihre Selbstpräsentation

Die weiter oben genannten Angaben gehören für gewöhnlich in jede Selbstpräsentation. Aber in welcher Reihenfolge sollten Sie Ihre Selbstpräsentation halten?

Denkbar wäre, Ihren Lebenslauf als Vorlage zu nutzen. In diesem sollten zumindest alle wichtigen Informationen vorkommen. Er eignet sich also bestens als Vorlage für die Reihenfolge Ihrer Selbstvorstellung.

Reihenfolge Selbstpräsentation
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Zudem bieten sich die „Ich“-Formulierungen an: Ich bin, ich kann, ich möchte. Unter „Ich bin“ würden Sie Ihre persönlichen Angaben machen.

„Ich kann“ umfasst Ihre berufliche Bildung, Ihre Qualifikationen sowie Ihre Berufserfahrung. Mit „Ich möchte“ starten Sie Ihre Motivationsbeschreibung.

 

Fazit – so glänzen Sie mit Ihrer PowerPoint-Selbstpräsentation in der Bewerbung

Programme wie PowerPoint eignen sich ideal, um eine Selbstpräsentation zu halten.

Mit einer PowerPoint-Selbstpräsentation bereiten Sie sich optimal auf die Vorstellung Ihrer Person vor, zu der es so ziemlich in jedem Bewerbungsgespräch kommen wird.

 

Weiterführend:

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